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rap ram regeln

Real Action Paintball entstand wie das bereits bekannte "normale Paintball" durch das Markieren von Kühen auf grosser Fläche mit Hilfe von Druckluftpistolen und Farbkügelchen. Man sieht also, dass der Grundgedanke des Spiels in keiner Weise das Töten oder Verletzen von Menschen beschreibt. Des weiteren handelt es sich jederzeit um einen Markierer und nicht etwa um eine scharfe Waffe. Ziel eines jeden Spiels, welches mit Paintballmarkierern im Kaliber .68 gespielt wird, ist es, einen
Gegenstand von der einen Spielfeldseite auf die Andere zu bringen. Jedes Team kann andere Teammitglieder mit einem Treffer egal wo, also auch auf Markierer, Schuhen, Maske usw. aus dem Spiel nehmen. Sollten von einem Team alle Mitglieder markiert sein, ist das Spiel trotzdem nicht beendet, da einzig und allein das Verbringen des Gegenstandes zu einem Sieg führt. Beim normalen Paintball werden die Paintballs in grossen Mengen (bis zu 2000 pro Spieler) und hoher Kadenz (bis zu 17 pro Sekunde) über das Spielfeld verteilt, um das gegnerische Team in ihrer Bewegungsfreiheit einzuschränken. Hier wird nun auch der eigentliche Unterschied zwischen "normalen Paintball" und Real Action Paintball klar: Beim RAP werden deutlich weniger und kleinere (Kaliber .43) Paintballs mitgeführt (etwa 60 bis 80 pro Spieler) und mit geringerer Kadenz ins Spiel gebracht (etwa 3 Balls pro Sekunde). Um dabei das gegnerische Team trotzdem noch in ihren Aktionen einschränken und markieren zu können,
werden bei RAP einige Hilfsmittel angewandt:

* Die Markierer sind echten Waffen nachempfunden, um Zielgenauigkeit und Effizienz der wenigen Paintballs zu erhöhen.
* Die Markierer sind mit herkömmlichen oder optischen Zielvorrichtungen ausgestattet, welche das sichere Abgeben von einzelnen Paintballs auf bis zu 20 Meter ermöglichen
* Die Markierer haben ein stark beschränktes Fassungsvermögen von etwa 20 Paintballs pro Ladeeinheit, was den Spieler dazu verpflichtet, mit seinen Paintballs zu haushalten und seine Interaktionen mit seinem Team abzusprechen.
* Der vorherige Punkt macht auch den ausgeprägten Taktikaspekt des RAP deutlich: Einzelgänger mit vielen Paints, also z.B. mit einem Kaliber .68 Markierer, haben gegen ein taktisch gut organisiertes 2-Mann-Team mit jeweils einem Markierer im Kaliber .43 keine Chance. Selbst ein in Zahlen überlegenes Team hat gegen eine ausgereifte Taktik eines kleineren Teams nur wenig Aussichten auf Erfolg.
* Durch die Möglichkeit des Zielens auf den Fleck und die damit hohe Markiersicherheit des Markierenden, tragen die meisten Spieler eine an die Spielumgebung angepasste Kleidung, die das Auffassen des Spielers erschweren, so die Bewegungsfreiheit erhöhen und die Taktik der Teams auf höchstes Niveau bringen soll.